Hauptseite Wir über uns Musiker Fotogalerie Tonträger Videos Links Kontakte
Jimi Hendrix

Kurz nachdem Jimi Hendrix 1967 Purple Haze aufgenommen hatte, griffen in Linz Chris Haller und Peter Guschelbauer zu den Gitarren. Gemeinsam drückten sie die Schulbank des Realgymnasiums in der Fadingerstrasse. In vielen Jugendclubs bis hin zum legendären Rosenstüberl konnte man in den folgenden Jahren ihre Musik hören. Auch wenn bereits viele Eigenkompositionen das Programm prägten, war eines nicht zu überhören: Jimi war das große Vorbild!

Jimi war der "Hero" all jener, die damals "gute Musik" hören wollten, er war der Vorläufer der Rockmusik, der Aktivist auf der Bühne, der Verfeinerer des elektrischen Blues. Es gibt bis heute kaum einen ernstzunehmenden Gitarristen, der bestreitet, dass Jimi Hendrix einen großen Einfluß auf ihn ausgeübt hat.

Mehr als dreißig Jahre nach seinem Tod, in Zeiten der vorprogrammierten Computer-Klänge, wirkt seine Musik frisch und aufregend. Die Struktur und der Aufbau der Songs erlauben einen freien Umgang und lassen bei der Interpretation viel Raum für Improvisation, eigene Ideen und persönliche Ausformulierungen.

So ist eine zeitgemäße freie Interpretation, abseits von simpler "Woodstock Nostalgie" möglich und es kommt viel Lust am freien Spiel mit vorgegebenen Mustern auf.

Es ist bekannt, daß Jimi Hendrix auch Songs anderer Zeitgenossen interpretierte Auf Ton-Trägern sind z.B. Stücke von den Beatles (Sgt. Pepper, Daytripper), Bob Dylan (Like a rolling stone, All along the watchtower), The Troggs (Wild thing), The Cream (Sunshine of your love) und andere mehr erhalten.

Still Experienced interpretiert einige Songs im Sinne von Jimi Hendrix, die dieser hätte spielen können, bzw. möglicherweise auch tatsächlich probiert hat (Stevie Winwood, Janis Joplin, Procul Harum etc.).

Vor dem Tod von Jimi Hendrix gab es zahlreiche Überlegungen zu neuen Projekten, die in Richtung Jazz, Jazz/Rock und R&B gingen. Konkret wurde beispielsweise von Miles Davis eine Zusammenarbeit erwogen, weiters war Gil Evans ein großer Bewunderer der Musik von Jimi Hendrix, er hatte viele seiner Titel bereits für Big Band arrangiert. Leider verstarb Hendrix 3 Tage vor der ersten Probe.
Info "Peter Guschelbauer"Info "Chris Haller"

Chris Haller und Peter Guschelbauer trafen sich im Sommer 1998 auf ein gemütliches Gläschen und beschlossen dabei "ihre Band" wieder ins Leben zu rufen. Eine kleine Probe zeigte sofort, daß das "feeling" für die Musik von Jimi Hendrix noch stärker vorhanden war als früher.

Mit Didi Donauer konnte ein hervorragender Schlagzeuger engagiert werden, der zu diesem Zeitpunkt zwar erst 21 Jahre alt war, jedoch das "Ginger Baker/Mitch Mitchel" feeling der 60er voll in sich aufgenommen hat.

Info "Didi Donauer"

Das Trio Still Experienced war somit perfekt. Das erste öffentliche Konzert fand am 18.09.1998 statt, also genau zum 28. Todestag von Jimi Hendrix, in Adi Nimmerfall's Smaragd. Die erste CD, mit 15 Jimi Hendrix Titeln, wurde am 29.05.1999 in Franz Wagner's Café Landgraf präsentiert.

Um das musikalische Schaffen auch bildlich zu dokumentieren wurden erste Videoclips von einigen typischen Hendrix Nummern gedreht wie z.B: "Hey Joe", "The wind cries Mary", etc. Drehort war die neue Bühne der Austria-Theater-Werke, einer engagierten Schauspieltruppe, die sich hier eine neue Bühne geschaffen hat. Still Experienced hatte das Vergnügen, dieses Theater musikalisch zu eröffnen.

 

Nach einigen weiteren Konzerten ging das Trio an die Aufnahme des nächsten Albums mit dem Titel "Music sweet music".
Für diese CD wurden weitere typische Hendrix Nummern aufgenommen, einige Titel von Zeitgenossen wie Steve Winwood, John Lennon, etc., eine Eigenkomposition und ein Titel eines großen Österreichers im Sinne von Jimi Hendrix, der diesen unter anderem zum Weltstar gemacht hat, nämlich "Mercy, Mercy, Mercy" von Joe Zawinul.

Info "Music sweet music"
Die CD "Music sweet music" wurde am 8. November 2000 anläßlich eines Tribut Konzertes im Linzer Brucknerhaus vorgestellt.
Info "Live at the Brucknerhaus" Diese doch sehr exklusive Konzertgelegenheit wurde für weitere Ton und Bildaufnahmen genutzt, um gleich die nächste CD "Live at the Brucknerhaus" aufzunehmen, sowie ein Video/DVD zu produzieren, das mit 5 Kameras mitgeschnitten worden war.
Das Konzert im Brucknerhaus wurde mit zusätzlichen Videoeinspielungen auf einer Großbildleinwand visualisiert, im Zuge dieser Aufnahmen wurde ein weiterer Videoclip für den Titel "Freedom" gedreht, der an Schauplätzen wie KZ Mauthausen, Ruine Schaunburg, Blue Danube Airport Linz etc. realisiert wurde.
Im Jahr 2001 gab die Band einige kleinere Konzerte, um die CD "Music sweet music" zu promoten und dachte im Übrigen intensiv über eine Weiterentwicklung nach. Eigentlich war es eine klare und logische Entscheidung, neben den Hendrix Songs einige Blues und R'n'B Titel zu probieren. Weiters sollte auch eigene Musik komponiert und aufgenommen werden.
Um den Sound der Band zu erweitern, war es klar, dass einige musikalische Gäste auf die Bühne und in weiterer Folge natürlich auch ins Studio gebeten werden sollten.

Allen voran der weltmeisterlich spielende Bluesharper Reynhard Boegl, der eine unglaubliche Bereicherung für die Band darstellte. Die Saxofonistin Ilse Riedler, die Sängerin Ulli Mhess und der Pianist und Hammond-Organist Christoph "Stoffi" Kögler verliehen dem "Hendrix" Trio einen neuen interessanten Sound.

Mit all diesen Gästen wurde an einer neuen CD gearbeitet. Als sich die Aufnahmen bereits dem Ende näherten, lernte die Band im Sommer 2003 die kanadische Blues und Jazzsängerin Jessica Vigneault kennen. Mit ihr nahm man sofort einige Songs auf und auf die nächste CD Crossroads kamen die Titel "Sittin' on top of the world" und "Summertime". Jessica war nicht nur eine phantastische Sängerin, sondern auch eine exzellente Pianistin und Organistin.

Reynhard Boegl, Christoph Kögler, Ulli Mhess
nfo "Crossroads" Die CD SD 10268 "Crossroads" wurde am 5. März 2004 im Cembrankeller in Linz präsentiert.
Jessica wurde zur Präsentation und anschließenden Tour in Österreich und Deutschland von Montreal nach Linz eingeflogen.
Die Tour machte sehr viel Spass und daher wurden sofort Termine für den Herbst 2004 gebucht. Jessica und Reynhard Boegl waren wiederum mit dabei.
Das Jahr 2005 begann mit 2 Konzerten in Hallein und wir konnten im Frühjahr in einigen Lokalen spielen, in denen wir vorher noch nicht konzertiert hatten.
Die Lust auf die nächste CD mit hauptsächlich eigenen Titeln stieg stark. Wir begannen damit im Herbst 2005 und dachten natürlich auch wieder über neue Gäste nach.
Am 18. September 2005, zum 35. Todestag von Jimi spielten wir standesgemäß im Linzer Posthof. Danke Werner, dass Jimi für Dich noch immer ein Thema ist !
Im Februar 2006 spielten wir das erste Mal in Tschechien, und zwar in Krumau anlässlich einer Präsentation von oberösterreichischen bildenden Künstlern im Regionalmuseum.

Dann konzentrierten wir uns auf die fünfte CD und wir komponierten neue Songs.
Ursprünglich war ein 50:50 Verhältnis von Covertiteln zu eigenen Kompositionen geplant. Der Ehrgeiz war jedoch stärker und wir schrieben 15 neue Songs, von denen 12 mit 3 Jimi Hendrix Covers, gesungen von Jessica, als Bonustracks auf die nächste CD SD 10290 "Road to nowhere" gepresst werden sollten.

Info "Road to nowhere"
Peter Guschelbauer, Didi Donauer, Gabriella Haenninen

Mit Christoph Cech (piano), Clemens Salesny (saxophons), Reynhard Boegl (blues harp) und Gabriella Hänninen (backing vocals) konnten wir einige exzellente Musiker der österreichischen Jazz, Blues- und Popszene überzeugen, mit uns zu musizieren.

Wir möchten uns bei all diesen Musikern ganz besonders bedanken, dass sie soviel "Soul" in unsere Musik gelegt haben.